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KAPITEL 1

Und wieder schlug sein Kopf gegen die Tür der U-Bahn. Diesmal noch heftiger als beim ersten Mal.

„Herr Keser, meine Zeit ist begrenzt. Ich stelle Ihnen die Frage also ein letztes Mal: Wo ist Mike?“

Ertu Keser wischte sich mit einem Handrücken Blut von der Nase und dachte fieberhaft nach. Wie er hierhergekommen war wusste er nicht mehr. Nun war er mit drei Männern alleine in einer schwach beleuchteten, ausrangierten U-Bahn – so wie es aussah in einem nicht benutzten U-Bahn-Schacht oder einer alten Reparaturhalle.

Zwei der Männer waren brutale Schlägertypen, die sozusagen die „Handarbeit“ für den distinguierten dritten Herrn übernahmen. Letzteren kannte Ertu nur allzu gut, aber dass er so weit gehen würde, hatte er nicht erwartet. Panik stieg in ihm auf. 

„Und was wollen Sie danach mit mir tun? Werde ich in einem namenlosen Belüftungsschacht versenkt oder bleiben Sie ganz bei der konventionellen Methode und lassen es wie einen Unfall aussehen? Und danach reichen Sie bei Ihrem Arbeitgeber Ihre Reisekostenbelege ein und erzählen Ihrer Frau von Ihrem schönen Businesstrip nach Frankfurt, so kurz vor der Pension?“

Der nächste Schlag traf Ertu in den Bauch und er musste sich übergeben. Er beschloss, so zu tun, als ob er ohnmächtig geworden wäre und blieb regungslos in seinem Erbrochenen liegen. Das gab ihm etwas Zeit nachzudenken. Ihm musste etwas einfallen. Er musste hier raus. Irgendwie.

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